Churer Modell

Das Churer Modell an unserer Schule

Unsere moderne Gesellschaft verlangt neue Kompetenzen – die sogenannten 4Ks: kritisches Denken, Kollaboration, Kreativität und Kommunikation. Diese Fähigkeiten bilden die Grundlage für selbstgesteuertes Lernen und bereiten unsere Schülerinnen und Schüler auf eine sich stetig verändernde Arbeitswelt vor.

Mit dem Churer Modell ermöglichen wir an der Mittelschule individuelle Lernwege und fördern diese Kompetenzen gezielt. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen zunehmend Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess und werden dabei eng begleitet.

Zentrale Elemente des Churer Modells sind:

  • der Sitzkreis zur Einführung neuer Unterrichtsthemen
  • eine flexible Sitzordnung, angepasst an Lernform und Lernbedürfnisse
  • individuelle Lernaufgaben, die mithilfe eines Wochenplans erarbeitet werden
  • die Lehrkraft als Lernbegleiterin bzw. Lernbegleiter oder Lerncoach

Erweiterungen und Weiterentwicklungen

Das Churer Modell wurde in den vergangenen Jahren weiterentwickelt und ausgebaut:

  • Lerncoaching ist inzwischen fester Bestandteil in drei Klassen. Der Unterricht beginnt mit einem gleitenden Anfang, in dieser Zeit finden regelmäßige Einzelgespräche zwischen Schülerinnen bzw. Schülern und ihrer Lernbegleiterin oder ihrem Lernbegleiter statt.
  • Ein Graduierungssystem mit drei Stufen regelt, wie und wo Schülerinnen und Schüler arbeiten dürfen – zum Beispiel im Unterrichtsraum oder in selbstgewählten Räumen sowie mit frei gewählten Lernpartnerinnen und Lernpartnern.
  • Im Schulhaus wurden Flüsterzonen eingerichtet, die konzentriertes Arbeiten ermöglichen.
  • Weitere Klassen öffnen ihren Unterricht und arbeiten zunehmend nach den Prinzipien des Churer Modells.

Aktuell lernen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6bg, 7cm, 8bg und 10cm nach diesem individuellen Lernsystem – weitere Klassen folgen.