Filmhausbesuch
Bericht 7a/ 7bG Kinobesuch Gemeinsam mit der Klasse 7a und der 7bG haben wir das Filmhaus am Bahnhof in Nürnberg besucht, um uns den Dokumentarfilm „Wesley schwimmt“ anzusehen. In dem Film geht es um den Jungen Wesley, der die bewegende Geschichte seiner eigenen Familie erzählt. Sein Uropa gehōrte den Sinti und Roma an und war als Kind im Konzentrationslager Auschwitz. Insgesamt starben 36 Menschen aus Wesleys Familie in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten. Das Schicksal der Familie hat uns im Kinosaal alle sehr traurig gemacht, uns aber gleichzeitig auch viel Wissenswertes über die Nazi-Zeit gelehrt. Der Film machte den Alltag und das Leiden der Verfolgten für uns als Schülerinnen und Schüler greifbar und verständlich. Nach der Vorführung reflektierten wir gemeinsam über den großen Unterschied zwischen damaligen und heutigen Problemen. Eine Mitschülerin fasste diesen Gedanken passend zusammen: „Wir haben heute die Sorgen, ob mein Freund mich betrügt oder nicht. Früher haben sie Angst gehabt, ob es noch ein Morgen gibt.“ Der Ausflug hat uns allen gezeigt, wie wichtig das Erinnern an die Opfer des Holocausts für unsere Generation ist. Es war ein sehr ergreifender Schulausflug, der der ganzen Gruppe noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
